Lesezeit: 7 Minuten

Wer vielleicht schon einen meiner anderen Artikel bzgl. Salt Fiber und meiner Problemchen mit der Fiber Box gelesen hat, der wird vielleicht auch über das folgende Problem gestossen sein.

Da ich ähnlich wie viele andere Leute etwas anspruchsvollere Dinge in meinem Heimnetz vor habe und es z.B. von aussen erreichbar machen möchte ohne Salt dafür knapp 10 CHF zu zahlen muss man manchmal ein Paar Umwege gehen.

Um das noch einmal kurz festzuhalten. Ich bin bisher sehr zufrieden mit Salt. Als ich in die Schweiz gekommen bin war ich nur zuerst etwas erschrocken über die Preise der anderen Anbieter und habe mich eben für dieses attraktive Angebot entschieden. Ich möchte mich gar nicht beklagen, denn ich zahle für mein Gesamtpaket eben auch deutlich weniger, als bei anderen Anbietern. Man muss eben nur etwas erfinderisch werden. 😉 Nun aber zurück zum Thema.

Warum einen eigenen Router hinter der Salt Fiber Box?

Für mich persönlich gab es folgende zwei Hauptgründe dafür:

  • Geschwindigkeit: Ich habe festgestellt, dass die Salt Box mit vielen Geräten im WLAN (Bei uns sind es 10+) nicht sehr gut klar kommt. Zuerst dachte ich, dass es einfach störende WLAN Signale der Nachbarn, zu nahe stehende Geräte oder eine unglückliche Ausrichtung gewesen sein. Nachdem ich aber mit allen möglichen Tools den WLAN Empfang getestet habe und auch ein Speedtest immer wieder super Ergebnisse erzielt hatte blieb für mich nur noch diese Möglichkeit übrig. Einfach etwas schwach auf der Brust.
  • Mehr Möglichkeiten: Jeder, der die Salt Box schon einmal genutzt hat, der weiss, dass es um weitere Möglichkeiten eher sparsam aussieht. Alles, was über das „normale“ hinausgeht ist aus meiner Sicht entweder nicht vorhanden oder funktioniert nur sehr eingeschränkt.
  • Mehr: Dazu gibt es dann sicherlich noch etliche weitere Gründe, wie besseren Support, bessere Sicherheit, schnellere Updates, Mediaserver Funktionen, etc…

Ich möchte aber nicht vorenthalten, dass es auch ein Paar Nachteile gibt:

  • Strom: Da jetzt zwei Geräte laufen kostet es natürlich auch mehr Strom. Wenn man das WLAN der Salt Box ausschaltet hält es sich aber in Grenzen.
  • Komplizierter: Da es so eigentlich nicht vorgesehen ist bietet auch hier die Salt Box nicht wirklich viele Möglichkeiten, sodass man wieder einmal etwas tricksen muss.
  • Kosten: Klar, der zweite Router ist nicht im Preis drin und muss somit extra bezahlt werden. Dafür kann man ihn aber auch später mitnehmen, wenn man umzieht oder zu einem anderen Anbieter wechselt.
  • Keine 10 Gigabit/s mehr: Da der neue Router mit grosser Sicherheit kein 10 Gigabit/s unterstützen wird könnt ihr es auch nicht mehr benutzen. Da aber 99,9% der Salt Nutzer dies ohnehin nicht wahrnehmen halte ich es für verkraftbar.

Pro & Con - eigener Router

Vorteile

  • Deutlich schneller mit vielen Geräten
  • Viel mehr Funktionen, je nach Router
  • Besserer Support
  • Höhere Sicherheit
  • Weitere nette Goodies und Funktionen

Nachteile

  • Leicht höhere Stromkosten
  • Grösserer Aufwand beim einrichten
  • Extrakosten für den Router
  • Kein 10 Gigabit/s mehr

Für welchen Router habe ich mich entschieden?

Vielleicht sollte ich noch kurz erwähnen, für welchen Router ich mich entschieden habe. Bei mir ist es die AVM Fritzbox 7590 geworden. Dies ist das Flagschiffmodell von AVM und sicherlich overkill für viele Anwender. Ich wollte aber alle Features und kann diesen Router noch lange benutzen, auch wenn ich mal nicht mehr bei Salt bin. Wer übrigens weiter oben bzgl. des Themas Sicherheit gelächelt hat, dem sei dieser Artikel bzgl. der Sicherheitslücken in vielen aktuellen Routern angeraten. AVM hat dabei immerhin am besten abgeschnitten. 😉

Deshalb auch alle Erklärungen Anhand der Fritzbox. Es sollte aber grundsätzlich auch mit anderen Routern gehen.

Was brauche ich für die Einrichtung?

Eigentlich benötigt ihr nur einen zweiten Router. Fertig. 🙂

Als Bonus habe ich noch einen RaspberriPi laufen, der für mich die Erreichbarkeit meines Heimnetzes von aussen gewährleistet. Für die Grundsätzliche Funktionalität wird dies aber nicht benötigt.

Schritt 1: Einrichtung zweiter Router

Nun aber zur tatsächlichen Einrichtung. Um loszulegen müsst ihr euren zweiten Router (Hier ab jetzt „die Fritzbox“) an den Strom anschliessen und ein Ethernet Kabel in einen der 4 LAN Ports der Salt Box stecken und diesen dann mit dem LAN 1 Port der Fritzbox verbinden.

fritzbox-lan1-port

Das war es auch schon erst einmal Hardwareseitig. Wenn das passiert ist, dann könnt ihr die Fritzbox mit dem Strom verbinden und starten. Am besten ihr verbindet euch als nächstes mit einem Laptop/Computer und einem Netzwerkkabel mit der Fritzbox. Schaltet euer WLAN an dem Gerät am besten aus, sodass ihr sicher sein könnt, dass ihr nur mit der Fritzbox verbunden seit. Ruft in eurem Browser nun die URL 192.168.2.1 auf und ihr solltet auf der Loginmaske für die Fritzbox landen.

Hier loggt ihr euch nun mit den Zugangsdaten für den Router ein. Diese findet ihr auf der Unterseite des Routers. Falls ihr den Router von jemand anderem bekommen habt, so kann es sein, dass diese Daten geändert sind. In diesem Fall müsst ihr die Fritzbox erst zurücksetzen.

Wenn wir nun eingeloggt sind, dann müssen wir durch das Setup der Fritzbox. Dieses ist eigentlich darauf angelegt den Router, wie man es sonst geht in Betrieb zu nehmen und eine Internetverbindung herzustellen. Was wir jetzt aber tun möchten ist die Fritzbox hinter einem anderen Router zu betreiben und die bestehende Internetverbindung mitzubenutzen. Das ganze nennt sich Einrichtung als kaskadierten Router und erlaubt es uns hinter unserem Router mit der Fritzbox ein eigenes Netzwerk aufzuspannen, aber dennoch mit alles Geräten dahinter ins Internet zu kommen.

Da ich kein grosser Freund davon bin alles zu wiederholen, wo sich schon jemand anderes die Mühe gemacht hat das ganze schön aufzubereiten verweise ich in diesem Fall mal auf die offizielle Dokumentation zu diesem Prozess.

Das war es auch schon von Seiten der Fritzbox. Nun zur Salt Box.

Schritt 2: Einrichtung der Salt Box

Damit die Fritzbox nun auch vernünftig mit der Salt Box kommunizieren kann müssen wir noch 1-2 Sachen in der Salt Fiber Box einstellen.

Dafür verbinden wir das vorhin benutze Netzwerkkabel anstelle der Fritzbox nun mit einem der Netzwerkanschlüsse der Salt Fiber Box. Danach rufen wir im Browser wieder die Adresse 192.168.2.1 auf und sollten auf der Oberfläche der Salt Box gelandet sein. Nachdem wir uns eingeloggt haben schalten wir wieder oben Links den „Experten“ Modus ein und gehen dann auf den Reiter Netzwerk. Über LAN -> Reservation der IP-Adresse geben wir der Fritzbox nun eine feste IP-Adresse, die sie von nun an aus dem Salt Box Netz (sagt man das so?) hat. Bei mir ist es die 192.168.2.211.

feste-ip-adresse-salt-box

DMZ / Komplette Weiterleitung

Mit dieser Adresse können wir nun zum wichtigsten Schritt gehen und zwar dem eintragen der IP-Adresse unter Firewall -> DMZ. Hier tragen wir nun nämlich die IP-Adresse die wir grade der Fritzbox zugewiesen haben ein. Dadurch wird der gesamte Traffic ungefiltert zur Fritzbox weitergeleitet. Meiner Meinung nach ist das Wording an dieser Stelle mit DMZ etwas verwirrend, da ich es nur mit einer anderen Bedeutung kenne, aber gut. Muss man ja nur wissen. Da die Fritzbox ja eine eigene (bessere) Firewall hat, brauchen wir uns hier keine Sorgen zu machen. Damit sind wir eigentlich schon fertig und Geräte die sich mit der Fritzbox verbinden sollten eigentlich auch schon ins Internet können. 🙂

salt-fiber-dmz-einrichten

Noch ein paar Kleinigkeiten

Für alle die noch dem Bonus folgen wollen würde ich noch empfehlen unter Firewall alles auszuschalten bzw. auch so etwas wie einen Ping und dergleichen zu erlauben. Weiterhin auch unter dem Reiter IPv6 die Firewall ausschalten. Diese Dinge können sonst zu einem unerwarteten Verhalten führen, wenn man doch noch etwas im Salt Netz haben möchte, so wie wir in der Bonus Sektion.

Weiterhin würde ich empfehlen das WLAN und das Gäste-WLAN am Salt Router auszuschalten. Zum einen kommt es sich dann nicht mit dem WLAN der Fritzbox in die Quere und zum anderen spart ihr Strom, wenn es nicht unnötigerweise weiterläuft.

(Bonus für Fortgeschrittene) Schritt 3: Geräte hinter der Fritzbox von aussen erreichbar machen

Dies ist ein etwas fortgeschrittenere Thema, aber sicher für alle interessant, die schon meinen Artikel bzgl. DS-Lite bzw. dem eigenen Mapping Server gelesen haben. Von aussen via IPv4 erreichbar zu sein ist ja durch die DS-Lite Problematik ohne etwas tricky. Ich hatte jedoch gedacht, dass zumindest meine Geräte via IPv6 erreichbar sein könnten, da ja jedes Gerät eine IPv6 Adresse erhält und alle beteiligten Router und Geräte IPv6 sprechen.

Was nicht geht: IPv6

Nach meinem Verständnis ist dies aber nicht ohne weiteres möglich mit diesem Setup, da die Salt Box nur lokale Adressen mit einer festen breite an ihre Clients verteilt. Soll heissen die erste hälfte meiner IPv6 Adresse ist der globale Teil und die zweite hälfte ist immer der lokale Teil meiner Geräte im Salt Box Netz.

Nun ist ein Ping von aussen auf die Salt Box mit ihrer globalen IPv6 Adresse möglich und auch ein Ping auf die Fritzbox mit dem globalen Teil und ihrem eigenen lokalen Teil ist möglich. Damit ist aber nun die ganze Adresse ausgeschöpft (gggg:gggg:gggg:llll:llll:llll) und ich habe keine Möglichkeit mehr unterhalb der Fritzbox ein weiteres „Netz“ mit lokalen Adressen für meine Geräte einzurichten. Dies wäre aber nötig, damit die Fritzbox diese dann wieder an die Salt Box und an draussen weiterleiten kann. Wenn mir jemand sagen kann, wie dies zu lösen ist, dann wäre ich sehr interessiert.

Was geht: IPv4

Auf der anderen Seite war IPv6 auch nicht so wichtig für mich, wie eine Erreichbarkeit via IPv4. Um dies zu erreichen bin ich vorgegangen wie in meinem Mapping Server Tutorial (bitte lesen, damit der Rest verständlich ist) mit zwei kleinen Änderungen:

  • Zum einen muss der RaspberriPi dieses mal parallel zur Fritzbox geschaltet sein, damit er via IPv6 von aussen erreichbar ist. An dieser Stelle nimmt er die IPv6 Pakete von unserem externen Server an und wandelt diese in IPv4 Pakete um.
  • Zum anderen leiten wir diesmal die Pakete nicht direkt an das Gerät weiter für welches sie bestimmt sind, sondern wir leiten es an die Fritzbox weiter. Diese kann dann über das ganz normale NAT Verfahren über den ankommenden Port bestimmen wohin (IP-Adresse ) und an welchen Port die IPv4 Pakete weitergeleitet werden sollen. Wer dies noch nie gemacht hat findet hier eine Anleitung.

Und damit funktioniert dann auch wieder alles wie vorher, zumindest bei mir im Haushalt. 😛

Ich habe das ganze auch nochmal versucht etwas grafischer darzustellen. Damit ist es dann hoffentlich einfacher zu verstehen.

fertiges-setup

Fazit:

Alles in allem funktioniert es recht einfach, die Vorteile überwiegen definitiv aus meiner Sicht die Nachteile und freue mich, dass alles läuft. Wer doch noch etwas höhere Anforderungen hat muss mit einem klein wenig Mehraufwand rechnen, als mit der „normalen“ Variante.

Wie hilfreich war dieser Beitrag?

Klicke auf die Sterne um zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 4.6 / 5. Anzahl Bewertungen: 64

Bisher keine Bewertungen! Sei der Erste, der diesen Beitrag bewertet.

Es tut uns leid, dass der Beitrag für dich nicht hilfreich war!

Lasse uns diesen Beitrag verbessern!

Wie können wir diesen Beitrag verbessern?

32 Comments

  1. Florian 3. August 2020 at 9:59 - Reply

    Super Beitrag, vielen Dank dafür! Auch sehr gut geschrieben, man hat fast keine Fragen danach.. Aber eine Frage hätte ich schon, ich hoffe, ich darf sie hier stellen?
    Ich hatte – bevor ich diesen Artikel gesehen habe – meine Fritbox 7590 (genau dieselbe, die Du hast wohl) über den 10GB-Stecker der Salt-Box mit dem Stecker DSL/VDSL der Fritzbox verbunden. Die Fritzbox hatte danach Netz! Meine Frage ist, kann ich denn nicht den 10GB-Stecker der Salt-Box mit einem Stecker der Fritzbox verbinden der muss es – wie im Artikel beschrieben – von einem der 4 GB-Lan-Ports zu einem derselben auf der andersn Seite sein? Kann es sein, dass es inzwischen einen Firmware-Update seitens Salt gegeben hat und eine ähnliche Lösung wie im Text beschrieben gibt, aber dafür schneller?
    Falls Du magst, würde ich mich über eine Antwort sehr freuen. Ansonsten werde ich es so einrichten, wie von Dir beschrieben. Zumal ich kein Netwzwerktechniker bin und schnell an den Anschlag komme..
    Vielen Dank sowieso!

    • Nils 30. August 2020 at 19:22 - Reply

      Hoi Florian
      Freut mich erstmal, dass dir der Artikel schonmal etwas helfen konnte. Sorry für die späte Antwort.
      Also ich bin nicht zu 100% sicher, ob ich deine Frage genau verstanden habe. Ich denke du möchtest wissen, ob du die ganze Einrichtung, wie ich sie vorgenommen habe auch brauchst, weil du „einfach so“ Netz bekommen hast, richtig?
      Über ein Firmware Update, wass dir diesen sogenannten „Bridged“ Modus erlaubt bin ich mir bisher nicht bewusst, ist aber durchaus möglich, da wohl schon lange von Salt versprochen.
      Wenn dem nicht so ist, dann ist es nicht so ganz trivial, weil dann der Saltbox nicht klar ist, dass sämlticher Traffic eigentlich an die Fritzbox weitergeleitet werden soll.

      Meine Antwort kam ja leider sehr verspätet, aber es würde mich sehr interssieren, ob es jetzt so einfach bei dir geklappt hat.

      Viele Grüsse
      Nils

  2. Ilu 19. August 2020 at 20:13 - Reply

    Hallo Nils
    Vielen Dank für die super Anleitung!

    Wie ist der Raspery mit dem Fritzrouter und Modem verbunden? Hast du einen mit 2 Ethernetdosen?

    Viele Grüsse
    I. S.

    • Nils 30. August 2020 at 19:17 - Reply

      Hi
      Danke erstmal für die netten Worte!

      Sorry, wenn es nicht ganz klar geworden ist. Vielleicht muss ich das nochmal überarbeiten.
      Der Raspberry ist via Ethernetkabel nur mit dem Salt Router verbunden.
      Dann gibt er die Anfragen ÜBER den Salt Router an die Fritzbox weiter und von dort passiert dann der Rest.

      Ich hoffe das erklärt es ein wenig.

      Viele Grüsse
      Nils

  3. Alexander Frei 22. September 2020 at 23:49 - Reply

    Mit der FRITZ!Box 7590 kann der Anschluss der FRITZ!Box an die Saltbox über den WLAN Anschluss erfolgen, siehe

    https://avm.de/service/fritzbox/fritzbox-7590/wissensdatenbank/publication/show/3229_FRITZ-Box-als-kaskadierten-Router-einrichten/

  4. Amr 8. November 2020 at 10:58 - Reply

    Dieser Artikel hat perfekt für mich funktioniert. Ich bin kürzlich zu Salt Fibre gewechselt und hatte schlechtes WLAN. Ich hatte bereits eine Fritzbox von meinem vorherigen Internetprovider. Das einzige, was ich zusätzlich ändere, ist das Wechseln meines DNS-Servers (ich hatte das Gefühl, dass der DNS-Server von Salt langsam ist).

    • Nils 8. November 2020 at 12:13 - Reply

      Hallo Amr
      Das freut mich sehr zu hören 🙂
      Meinst du ein Beitrag zum Thema DNS-Server würde die anderen Leser interessieren?
      Gruss
      Nils

  5. Hanas-Georg 13. November 2020 at 10:33 - Reply

    Herzlichen Dank für den Beitrag und Informationen,
    ich plane die gleiche Konfiguration mit nachgeschalteter Fritzbox. An welcher stelle sollte ich dann die Festnetznummer einbinden, Salt router oder Fritzbox, wenn das überhaupt geht. kannauch mit der vorgeschlagenene Lösuung eine VPN verbindung aufgebaut werden?

    • Nils 14. November 2020 at 16:32 - Reply

      Hallo Hanas-Georg
      Also bezüglich der Festnetznummer ist das eine gute Frage. Das kann ich dir leider nicht beantworten, da ich selbst kein Festnetz benutze. Ich würde meinen du versuchst es erst an der Salt Box.
      Bezüglich einer Lösung für VPN: Ja und Nein. Grundsätzlich ginge das, aber ich vermute, um ihn vernünftig nutzen zu können musst du noch den einen oder anderen Umweg gehen. Ein guter Start könnte dieser Beitrag sein: https://temporaryswiss.ch/schritt-fuer-schritt-anleitung-zum-einrichten-des-eigenen-mapping-servers/
      Ich hatte auch schon einmal überlegt so etwas zu machen, aber dann doch nicht so einen grossen Bedarf gehabt.
      Falls aber auch noch andere Leute Interesse bekunden, dann könnte ich sicher auch nochmal ein Tutorial dazu schreiben 🙂
      Viele Grüsse
      Nils

  6. Luigi 16. November 2020 at 11:05 - Reply

    Hallo Nils vielen Dank für die Ausführliche Anleitung. Ich und mein Schwager besitzen beide eine FB7490 mit Festnetznummer und VPN Zugang. Würde gerne mehr erfahren wie man die Salt Box zusammen mit der FB7490 für das VPN anschliesst

    • Nils 5. Dezember 2020 at 16:37 - Reply

      Hallo Luigi
      Hier ein Nachtrag von meiner Seite:
      Ich habe mir nun ein MyFRITZ!-Konto eingerichtet und kann Erfolg verkünden. Ich komme auf meine Fritzbox von aussen drauf und auch auf dahinterliege Geräte mit der richtigen Port-Weiterleitung. Man kann also sagen, dass der PortMapper aus meinem anderen Artikel mit einer Fritzbox überflüssig wird, wenn man den MyFRITZ!-Service benutzen möchte.
      Einzige wichtige Sache, die mich verrückt gemacht hat. Mit dem normalen DNS-Server von Salt konnte ich meine MyFRITZ!-URL einfach nicht aufrufen, mit einem anderen DNS-Server ging es aber schon.
      Ich hoffe das hilft dir weiter 🙂
      Viele Grüsse
      Nils

  7. Luigi 16. November 2020 at 11:11 - Reply

    noch was: wenn ich DMZ einschalte, kann ich dann MyFRITZ!-Konto voll benutzen`? danke

    • Nils 2. Dezember 2020 at 21:28 - Reply

      Hallo Luigi, sorry für die späte Antwort. Also den VPN Zugang habe ich bisher selbst nicht eingerichtet in dieser Konstellation. Sobald ich Zeit dafür finde würde ich aber mal einen Blog Beitrag dazu schreiben, denn das Intersse scheint ja definitv vorhanden zu sein 😉
      Bzgl. des MyFRITZ!-Kontos kann ich dir leider nichts sagen, da ich es selbst nicht benutze. Sollte sich das aber ändern, dann gebe ich Bescheid.
      Ich bin hier aktuell leider keine grosse Hilfe.
      Viele Grüsse
      Nils

  8. Gino 17. November 2020 at 8:57 - Reply

    Guten Tag und danke für den Beitrag. Ich habe eine FB7490 und möchte eventuell diese hinter der Salt Fiber Box anschliessen.

    Meine Frage: auf meine FB7490 habe ich „MyFRITZ!“ Konto eingerichtet von wo aus ich auf meine FritzBox aus dem Internet zugreifen kann und auf andere im LAN angeschlossene Geräte. Habe ich richtig verstanden dass wenn ich DMZ auf der Salt Box aktiviere, weiterhin aus dem Internet auf meine Fritzbox und internes LAN zugreifen kann? Auf meine FritzBox habe ich auch VOIP Provider konfiguriert..werden diese auch weiterhin funktionieren?

    habe ich richtig verstanden dass die FritzBox im gleichem Subnetz wie die Salt Box sein muss ? also Salt (192.168.0.1) und FritzBox (192.168.0.211) usw ?

    Besten Dank im Voraus für eure Unterstützung

    • Nils 2. Dezember 2020 at 21:33 - Reply

      Hallo Gino, auch dir sorry für die späte Antwort. Also das MyFRITZ!-Konto benutze ich leider selbst nicht, daher kann ich dazu leider nichts sagen, sorry.
      Ich würde sagen, dass du schon auf die Fritzbox und das LAN zugreifen kannst, du musst via IPv6 dann eben dir richtige Adresse kennen oder eben wir in meinem anderen Blog Beitrag via IPv4 einen Portmapper benutzen. Damit solltest du auch auf die Oberfläche der Fritzbox kommen und sie dann konfigurieren können. Vielleicht klappt das auch über MyFRITZ.

      Genau, also die Fritzbox selbst ist im gleichen Netz, wie die Salt Box, aber spannt dann dahinter ihr eigenes Netz auf z.b. 192.169.1.1, sodass alle Geräte dahinter dann nur eine 192.168.1.x Adresse haben.

      Ich hoffe das hilft dir etwas.

    • Nils 5. Dezember 2020 at 16:37 - Reply

      Hallo Gino,
      (Ich habe Luigi schon geantwrotet mit einer ähnlichen Frage, aber hier auch nochmal die Antwort für dich)
      Hier ein Nachtrag von meiner Seite:
      Ich habe mir nun ein MyFRITZ!-Konto eingerichtet und kann erfolg verkünden. Ich konne auf meine Fritzbox von aussen drauf und auch auf dahinterliege Geräte mit der richtigen Port-Weiterleitung. Man kann also sagen, dass der PortMapper aus meinem anderen Artikel mit einer Fritzbox überflüssig wird, wenn man den MyFRITZ!-Service benutzen möchte.
      Einzige wichtige Sache, die mich verrückt gemacht hat. Mit dem normalen DNS-Server von Salt konnte ich meine MyFRITZ!-URL einfach nicht aufrufen, mit einem anderen DNS-Server ging es aber schon.
      Ich hoffe das hilft dir weiter 🙂
      Viele Grüsse
      Nils

  9. Robin 24. November 2020 at 16:15 - Reply

    Salü Nils,

    Tolle Anleitung! Leider haben wir ziemliche Probleme mit dem Salt Fiber, was die Performance anbelangt. Hoffe das es nun mit einer fritzbox besser läuft. 🙂
    Was hast du bei der Fritzbox bei den Up- and Downstream Werten eingetragen? Die sind Standardmässig auf 32Mbit/s (up) und 2Mbit/s (down) definiert.

    Liebe Grüsse,
    Robin

    • Nils 2. Dezember 2020 at 21:37 - Reply

      Hallo Robin,
      Ja das Problem hatte ich auch, vor allem mit vielen Clients. Dann ging irgendwann garnichts mehr. Seit wir aber die Fritzbox haben läuft es wirklich super.
      Ich habe 1000 und 1000 eingetragen. Damit läuft es bei mir auf jeden Fall wirklich spitzenmässig. 🙂
      Lieber Gruss,
      Nils

  10. Samuel 3. Dezember 2020 at 14:49 - Reply

    Hallo lieber Artikelersteller,
    Die Firewall der Fritzbox ist leider nicht aktiv bei dem
    IP Client Modus. Siehe hier: https://ch.avm.de/service/fritzbox/fritzbox-7490/wissensdatenbank/publication/show/57_Sicherheitsfunktionen-Firewall-der-FRITZ-Box/

    • Nils 5. Dezember 2020 at 16:27 - Reply

      Hallo Samuel
      Danke für deinen Beitrag. Grundsätzlich stimmt das, was du sagst, aber in diesem Fall denke ich nicht.
      Bei mir läuft die Fritzbox mit der Einstellung „Internet Verbdinung selbst aufbauen“ zu finden unter: Internet -> Zugangsdaten -> Betriebsart.
      Dort heisst es: Die FRITZ!Box stellt einen eigenen IP-Adressbereich zur Verfügung. Die Firewall bleibt dabei aktiviert.
      Ich hoffe das zerstreut die Sorge bzgl. der Firewall.
      Gruss Nils

  11. Urs 30. Dezember 2020 at 9:14 - Reply

    Hallo Nils, hallo übrige Artikelersteller,

    Besten Dank für die Beiträge.
    Ich bin Anwender mit weniger tiefgreifenden Netzwerk-Kenntnissen.
    Ich möchte „nur“ einen Zugriff auf die Benutzeroberfläche meiner FB7490 (Internetprovider Salt-Fiber) über das Internet herstellen, was mit dem früheren Internet-Provider über myfritz problemlos möglich war. Auf meiner FritzBox habe ich mehrere VOIP Provider konfiguriert. Diese sollten auch weiterhin funktionieren.
    Ich habe die Einrichtung des Internetzugriffs auf die Fritzbox über myfritz mit dem Anleitungsvideo von feste-ip.net mit dem universellen Portmapper versucht. DMZ habe ich in der Salt-Box aktiviert, die Firewalls der Saltbox ausgeschaltet.
    Der Port unter TCP-Port für HTTPS ist 443, diesen Port habe ich unter feste-ip-net eingetragen. Unter Portfreigaben der Fritzbox habe ich keine weiteren Ports freigegeben, da ich keinen Zugriff auf Geräte innerhalb meines Netzwerks benötige.
    Wenn ich nach der Einrichtung des universellen Portmappers unter feste-ip.net unter IPv6 Zielport die Erreichbarkeit testen möchte, erhalte ich immer die Fehlermeldung „DNS-Fehler!!“.
    Ich habe keine Ahnung woran das liegen könnte und was ich in der Fritzbox in den Einstellungen allenfalls noch ändern sollte. (Unter Zugangsdaten-IPv6- ist die IPv6-Unterstützung nicht auf aktiv gesetzt. Sobald ich diese auf aktiv setze, habe ich keine Internetverbindung mehr, unabhängig davon was ich unter IPv6-Anbindung auswähle.)
    Wie ich allenfalls einen anderen DNS-Server einrichte oder verwende, falls erforderlich, wie im Artikel vom 5. Dezember erwähnt, weiss ich nicht.

    Für einfach erklärte Tipps, die mir bei der Einrichtung helfen, wäre ich sehr dankbar.
    Gruss Urs

    • Nils 13. Februar 2021 at 22:13 - Reply

      Hallo Urs,

      Danke für dein Feedback.
      Also, wie du am Anfang schreibst möchtest du nur Zugriff auf deine FritzBox Oberfläche von aussen, richtig?
      Ich habe in einem anderen Kommentar bereits geschrieben, dass ich es nun auch noch einmal mit dem MyFritz Dienst probiert habe und es nun bei mir funktioniert. Dafür würdest du dann nicht einmal feste-ip.net brauchen, denn das übernimmt dann der MyFritz-Service.
      Den „DNS-Fehler“ kann ich jetzt nicht richtig zuordnen, aber ich hatte mit MyFritz auch noch ein Problem und zwar funktionierte es einfach nicht mit dem „normalen“ Salt DNS Server. Also meiner Auffassung nach kann man nicht auf die MyFritz URL zugreifen, wenn man es über eine Salt Leitung tut und den normalen DNS Server nutzt.

      Eine einfache Möglichkeit, wie du es selbst ausprobieren kannst ist die Folgende:
      1. Einmal den MyFritz Dienst über die Box einrichten und die zugewiesene URL merken.
      2. Am Handy im eigenen WLAN einloggen
      3. Über die Einstellungen des WLANs am Handy den DNS Server ändern auf 8.8.8.8 (Das ist der Google DNS Server. Keine Sorge, das kannst du wieder zurück ändern.
      4. Deine MyFritz-URL aufrufen.

      Nun solltest du eigentlich die Oberfläche deiner FritzBox sehen können.

      Ich hoffe das hilft dir etwas.

      Viele Grüsse
      Nils

  12. Jesús 5. Januar 2021 at 23:30 - Reply

    Hallo, danke für den Artikel.

    Ich habe versucht, das Ganze umzusetzen, allerdings finde ich bei meiner Salt Box unter „Netzwerk > Reservation der IP-Adresse“ nichts, da ist alles leer. Müsste ich „Hinzufügen“ und dann manuell die Mac Adresse sowie eine IP-Adresse für meinen Router eingeben?

    Danke und Gruss!

    Jesús

    • Nils 14. Februar 2021 at 12:17 - Reply

      Hallo Jesús

      Ja, genau, wenn du dort nichts siehst, dann müsstest du dort die MAC Adresse deines Routers, sowie eine IP-Adresse für diesen eintragen.

      Danke und Gruss
      Nils

  13. Kane 16. Januar 2021 at 16:07 - Reply

    Hallo =)
    Vielen Dank für Ihren Beitrag!
    Ich benutze das selbe Setup mit einer statischen öffentlichen IPv4 von Salt und einer Fritzbox. Bisher kann ich über die FB mit DMZ auf das Internet zugreifen. Aber ich kann meinen Game Server in meinem FB-Netzwerk nicht sehen oder ihm beitreten. Ich habe bereits eine Portweiterleitung auf den lokalen Server durchgeführt. Was fehlt mir noch? Könnten Sie mir bitte helfen?
    Freundliche Grüße Kane

    • Nils 14. Februar 2021 at 15:05 - Reply

      Hoi Kane
      Danke und schön, dass er dir sonst geholfen hat.
      Ich glaube da bräuchte ich noch weitere Infos. Wo steht der Server, wie möchtest du darauf zugreifen und von wo genau kannst du den Server nicht sehen?
      Eine Portweiterleitung ist sicherlich schon einmal der erste richtige Schritt 🙂 Hier solltest du sicher sein, dass du wirklich alle nötigen Ports geöffnet hast.
      Viele Grüsse
      Nils

  14. Koubi 25. Januar 2021 at 23:49 - Reply

    Danke für die super Anleitung. Eine Frage habe ich dennoch. den Port wo ich in DMZ eintrage, greift die Firewall vom Salt Fiber nicht mehr zu? Nach einem Test wo ich den Port dort eingetragen habe, habe ich am PC diesen Port eingestellt fixe IP. Mit einem Online Porscanner sind aber meine Ports immer noch zu. Danke

    • Nils 14. Februar 2021 at 12:19 - Reply

      Hoi Koubi
      Gerne, freut mich, dass es dir gefällt.
      Genau, also an die IP-Adresse die du eingibst im DMZ wird sämtlicher Traffic weitergeleitet. Dann greift nur doch die Firewall, welche dann an dem Endgerät eingestellt ist.
      Bezüglich des Online Portscanners bräuchte ich noch etwas mehr Informationen.
      Viele Grüsse
      Nils

  15. Fridolin 9. Februar 2021 at 0:02 - Reply

    Hallo Nils
    Erstmals Danke für den Artikel, hatte es schon aufgegeben das noch zum laufen zu bringen. Hat soweit super geklappt, aber noch eine Ergänzung:
    Ich habe an meinem NAS mehrere LAN-Anschlüsse, einen davon habe ich direkt an die Salt Box angeschlossen und 6tunnel direkt an die IPV6 des NAS‘ weitergeleitet. Sofern also das NAS mehrere LAN-Anschlüsse hat, kann man sich den Raspberry sparen. Funktioniert hervorragend und ich kan mein Raspberry wieder als Pihole einsetzen.

    Nochmals vielen Dank und Grüsse

    • Nils 13. Februar 2021 at 22:31 - Reply

      Hallo Fridolin
      Freut mich sehr das zu hören.
      Das ist auch ein super Tipp, das einzige „Problem“, was ich bei dieser Lösung sehe ist die, dass du dann nur dein NAS von draussen erreichst. Solltest du mehrere Geräte von aussen erreichen wollen, dann geht das glaube ich nicht.
      Solltest du aber nur auf dein NAS von draussen zugreifen wollen, dann ist das wirklich eine super Lösung.
      Wenn ich alles auf meinem NAS laufen lassen kann, dann überlge ich auch schon, ob ich so meinen Raspi wieder „frei“ bekomme 😉

      Danke und viele Grüsse
      Nils

  16. Haymo 12. Februar 2021 at 16:25 - Reply

    Sehr gut beschrieben! Ich hatte auch das Problem dass meine vielen WLan (14) Geräte mit der SALT Box nicht klarkommen. Ebenso wie Du habe ich zuvor unzählige Stunden damit verbracht, die Ursache herauszufinden und scheiterte. Erst mit einem 2. Router klappt nun alles hervorragend – merci für die Anleitung.

    • Nils 13. Februar 2021 at 22:32 - Reply

      Hey Haymo
      Super, freut mich sehr.
      Lieben Dank für das positive Feedback 🙂

Leave A Comment

kostenloses-konto-promo